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LENNERTZ - La Rochère


 

Fünf Jahrhunderte Glaskunst
 
1475 von Simon de Thysac gegründet ist
La Rochère die älteste noch aktive Glasfabrik in Frankreich und ohne Zweifel eine der ältesten Glasmanufakturen weltweit. Die Gründung von
La Rochère vollzog sich unter dem Einfluß der Herzöge der Lorraine, die so bezweckten ihre Vorherrschaft in der Region zu festigen.
 

 

An der Grenze gleich mehrerer Regionen Frankreichs gelegen, zwischen der Lorraine, Haute-Saône und den Vogesen ist La Rochère eine der letzten Bastionen traditioneller Glasherstellung.
 

Geographische Faktoren

Im 15. Jahrhundert entwickelte sich die Glasbearbeitung in dieser Region besonders gut, da alle notwendigen Materialen zur Herstellung von Glas in unmittelbarer Nähe lagerten.
Aus dem Sandsteinboden gewann man Silizium für die Herstellung von Glas. Den Kalk fand man in den kalkhaltigen Böden der Nachbarregion, den Vogesen. Aus der Verschmelzung dieser natürlichen Materialien und unter Einwirkung der Alchimie entstand schließlich das Kristall.
Die üppigen Wälder lieferten die benötigten Mengen an Brennholz zum Heizen der Öfen und die Asche des Farnkrauts, reich an Kali, erleichterte das Schmelzen von Glas.
 

Ein Privileg das innerhalb der Familie vererbt wurde

Die Glashersteller von La Rochère  stellten ursprünglich  „großes Glas“ her, d.h. Fensterglas. Ihre Technik bestand darin einen großen Zylinder aus Glas zu blasen und die Enden abzuschneiden. Anschließend wurde der Zylinder längs geöffnet und zu einer Scheibe aufgeklappt.
Im 18. Jahrhundert fertigte La Rochère erstmals Geschirre  aus Glas (Trinkgläser, Karaffen, Salzstreuer, Einmachgläser, etc.).

Dieses Können und das besondere Statut des Glasmachers wurden innerhalb der Familie an die direkten männlichen Nachkommen vererbt. Das Geheimnis der Herstellung wurde in der Form eines feierlichen Eides bewahrt und von Generation zu Generation weitergegeben.
Darüber hinaus verlieh die „Charta der Glashersteller“ den Glasfabrikanten Rechte und Pflichten, die jenen der Adligen ähnelten:  z.B. die Steuerbefreiung und die Militärpflicht.
 

Eine bewegte Epoche

Mitte des 16. Jahrhunderts begannen die Privilegien der Glashersteller zu schrumpfen. Die Herzöge der Lorraine verringerten die Glasproduktion.

1595 brannte das komplette Dorf ab und auch die Manufaktur blieb nicht verschont. Drei Jahre später wurde die Fabrik wieder aufgebaut, jedoch 1636, während des Dreißigjährigen Krieges, erneut zerstört.

1660 begann der Wiederaufbau, der sich diesmal durch Probleme bei der Zulieferung von Holz besonders schwierig gestaltete.

Seither jedoch sind die Öfen von La Rochère nicht mehr erloschen.
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